Das lernt dein Hund in der Hundeschule

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Dein Hund ist ein soziales Wesen. Er sucht deine Nähe und lernt schnell, welches Verhalten von ihm erwartet wird. Dabei hilft ihm vor allem eine strukturierte Erziehung. Das ist dein Job! Hilfe erhältst du in einer Hundeschule. Die Profis vor Ort zeigen dir, wie du der Fellnase beibringst, was erlaubt ist und was nicht. Wenn dein Vierbeiner noch ein Welpe ist, umso besser! Junge Hunde sind verspielt und sehr lernfähig, daher werden dir die ersten Trainingserfolge schnell Freude bereiten. 

Spielregeln für deinen Hund

Die Beisshemmung gegenüber dem Menschen ist ein wichtiges Ziel, das in einer guten Welpenschule spätestens in der 18. Lebenswoche erreicht wird. Schliesslich soll das Spielen zuhause euch beiden Spass und nicht Schmerzen bereiten. In einer Hundeschule lernt dein Hund, dass er seine Zähne nur vorsichtig einsetzen darf. Glaub mir, du wirst froh sein über diesen Entwicklungsschritt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Abbau von Ängsten. In der Hundeschule lernt dein Vierbeiner, dass ungewohnte Geräusche und Geräte keine Gefahr darstellen. 

Das Hunde-Einmaleins 

Ein Hund, der an der Leine zerrt und dabei von links nach rechts läuft, kostet Nerven. Daher ist das Laufen an der Leine eine wichtige Lektion, die dein Hund in der Hundeschule erlernt. Auch der artgerechte Umgang mit anderen Tieren – vom Kanarienvogel bis zum Pferd – muss vom Hund erst erlernt werden.

Eine gute Hundeschule gibt dir eine Anleitung an die Hand, wie du den Welpen mit anderen Tieren im Haushalt vertraut machst.  

Auf Signale und Rufe hören

Zum Standard-Repertoire jeder Hundeschule gehört das Gehorchen auf Befehle. Beispiele sind:

  • Sitz = setzen
  • Platz = hinlegen
  • Bleib = Hund verharrt in einer Position
  • Komm = Hund läuft zum Halter
  • Bei Fuss = Hund läuft in engem Kontakt it dem Halter
  • Aus = Hund öffnet seine Schnauze

In jungen Jahren lernt dein Hund leichter 

Mit dem Besuch der Hundeschule solltest du nicht zu spät beginnen, aber auch nicht zu früh. Das richtige Timing ist wichtig. Ein Welpe durchläuft verschiedene Phasen:

In der Neugeborenenphase ist der Welpe ähnlich wie ein Baby noch völlig von seiner Mutter abhängig, die Augen sind geschlossen. 

In der dritten Lebenswoche haben sich die Augen des Welpen bereits geöffnet und er beginnt, die Umgebung zu erkunden.

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Die Sozialisierungsphase beginnt in der vierten Lebenswoche und zieht sich bis zur 20 Lebenswoche hin. In dieser Zeit ist der Welpe äusserst lernbegierig und bereit, mit dem Menschen in Beziehung zu treten – die beste Zeit für den Besuch einer Hundeschule.

Die Sozialisierungsphase ist die beste Zeit, um deinen Hund stubenrein zu bekommen.

 Jetzt lernt er besonders schnell. Das könntest du zwar auch allein, doch in einer Hundeschule kommt dein Welpe in Kontakt mit anderen Menschen und anderen Hunden. Der Einsatz eines erfahrenen Hundetrainers legt die Basis für eine vertrauensvolle und funktionierende Beziehung zwischen dir und deinem Hund.

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